Freitag, 23. Juli 2010 R. STAHL Azubis als Lernpartner in MINTecWerkstätten eingesetzt
Kategorie: Unternehmens-NewsJunge Leute frühzeitig für Technik begeistern:
Schüler „opfern“ ihre Freizeit und gehen freiwillig in die Schule. Wo gibt es denn so was? Bei MINTec (Mathematik Informatik Naturwissenschaften Technik), einer Bildungsinitiative der Innovationsregion Kocher & Jagst e.V. zur Förderung technisch-naturwissenschaftlicher Inhalte für Kinder und Jugendliche. R. STAHL ist Partnerunternehmen der Waldenburger Josef-Helmer Schule und der Johann-Friedrich-Mayer Schule aus Kupferzell und führt dort regelmäßig MINTecWerkstätten durch.
Dazu werden Auszubildende des Unternehmens als Lernpartner der teilnehmenden Schüler eingesetzt. „Unsere Azubis erwerben dabei wichtige Eigenschaften wie Führungs- und Vermittlungskompetenzen sowie soziale Verantwortung, Sprachfertigkeit und Selbständigkeit“, weiß Mario Retzbach, Ausbildungsleiter bei R. STAHL. Im ersten Halbjahr gab es bereits drei dieser Veranstaltungen. „Trotzdem konnten nicht alle interessierten Schüler teilnehmen, da sich wieder mehr Kinder
beworben haben, als Plätze vorhanden sind“, bedauert Retzbach.
In einem Projekt an der Josef-Helmer Schule lernten die Kinder, wie ein Stromkreis funktioniert und bauten an vier Terminen einen Lichterbaum, der mit LED-Lämpchen beleuchtet wird. Die Schüler der Johann-Friedrich-Mayer Schule beschäftigten sich in zwei durchgeführten MINTecWerkstätten im März und Juni mit verschiedenen Blechmaterialien. An jeweils drei Nachmittagen wurde gebogen, gesägt, gebohrt, geschraubt und gelötet. Dabei entstanden Biegemännle und Tischleuchten aus Blech.
Für ihren Arbeitseinsatz außerhalb der Schulzeit bekamen die Teilnehmer der MINTecWerkstätten außerdem Zertifikate überreicht. Diese wurden im Rahmen einer Veranstaltung mit Eltern und Geschwistern im Schulungsraum von R. STAHL übergeben. Die Rektorin Elke Häußler aus Waldenburg sowie die betreuenden Lehrer Peter Lippold und Harry Ring aus Kupferzell nutzten die Möglichkeit, sich ausdrücklich bei den Auszubildenden des Unternehmens zu bedanken. „Die Azubis können gut mit Schülern umgehen und deshalb macht es allen Teilnehmern auch so großen Spaß“, äußert sich Lippold. Seine Kollegin Häußler ermunterte die Schüler von Anfang an die Chance zu nutzen, in die Welt der Technik zu schnuppern und ungeahnte Fähigkeiten zu entdecken. „Wenn sie erst älter sind, dann ist es meist schon zu spät.“
Pressekontakt:
R. STAHL
Kerstin Wolf
Am Bahnhof 30
74638 Waldenburg
Tel.: 07942 / 943 - 4300
Fax: 07942 / 943 - 404300
E-Mail: presse@stahl.de
Internet: www.stahl.de
